Radonvorsorgegebiete in Deutschland

Es gibt bestimmte Gebiete in Deutschland, in denen aufgrund der geologischen Eigenschaften eine besonders hohe Radonkonzentration zu erwarten ist. Einige Bundesländer Deutschlands legten bereits Gebiete aus, in denen Arbeitsplätze ab Januar 2021 dazu verpflichtet sind, Radon in Keller und Erdgeschoss zu messen. Die Messungen müssen zwischen Januar und Juni 2021 begonnen werden und dauern 12 Monate an. Liegt die durchschnittliche Radonkonzentration im gemessenen Bereich über dem deutschen Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter, so sind am Arbeitsplatz Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Außerdem müssen in den ausgewiesenen Gebieten beim Bau neuer Gebäude bestimmte Anforderungen zum Radonschutz erfüllt sein – dies gilt sowohl für Arbeitsplätze als auch für Privathaushalte. Die Gebäudeeigenschaften spielen eine maßgebliche Rolle. Auch in Nicht-Radon-Gebieten können die Radonkonzentrationen sehr hohe Werte annehmen. Nur eine Radonmessung liefert ein verlässliches Ergebnis.
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
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