Hier finden Sie heraus welche Messung für Sie geeignet ist.

Bestimmung der langfristigen Radonbelastung

Die Dauer der Radonmessung spielt eine wichtige Rolle für die Genauigkeit des Messergebnisses, denn die Radonkonzentration kann zeitlich enorm schwanken.

Um eine verlässliche Aussage über die durchschnittliche langfristige Radonexposition zu erhalten, sollte daher eine Messung über 9 bis 12 Monate durchgeführt werden.

Hierzu eignen sich passive Langzeitmessgeräte, wie zum Beispiel unser Radtrak²® Langzeitmessgerät. Die Messung ist kostengünstig, und ganz einfach selbstständig durchführbar.

Da das Risiko einer hohen Radonbelastung vor allem in Keller und Erdgeschoss erhöht ist, sollte die Radonkonzentration in diesen Etagen bestimmt werden. Dabei wird empfohlen in den Räumen, in denen man sich viel aufhält (z.B. Schlaf- und Kinderzimmer) je ein Messgerät auszulegen. Der Beginn der Messung ist flexibel.

Da sich mit der Zeit Veränderungen am Gebäude ergeben, sollte die Messung auch bei niedrigen Radonkonzentrationen oder vorhandenen Radonschutzmaßnahmen alle 5 Jahre wiederholt werden.

Diese Art der Messung ist nach Strahlenschutzgesetz für einige Arbeitsplätze verpflichtend. Weitere Informationen finden Sie unter Geschäftskunden.

Hier können Sie das Radtrak²® Langzeitmessgerät kaufen und damit ganz einfach und selbstständig die Messung durchführen.

Bestimmung der langfristigen Radonbelastung

Nach §127 StrSchG müssen die Messungen mindestens 12 Monate andauern. Hierfür sind passive Langzeitexposimeter bestens geeignet. Die Messgeräte müssen Sie bei einer vom Bundesamt für Strahlenschutz anerkannten Radonmessstelle kaufen. Unser Radtrak²® Messgerät erfüllt all diese Anforderungen und liefert Ihnen somit, bei richtiger Anwendung, eine gesetzlich anerkannte Messung.

Bei kleinen Betrieben empfehlen wir, dass Sie die Messungen mit unseren Radtrak²® Messgeräten selbst durchführen. Bei mittleren und großen Betrieben empfehlen wir unseren „Full-Service“. Genauere Informationen zu den beiden Möglichkeiten finden Sie hier.

Abschätzung der Radonbelastung

Die Radonkonzentration kann auch über einen kürzeren Messzeitraum bestimmt werden und zur Abschätzung der langfristigen Radonexposition genutzt werden. Dies lohnt sich vor allem, wenn aufgrund der lokalen Gegebenheiten von einer hohen Radonexposition auszugehen ist und ein schnelles Handeln erfordert.

Da die Radonkonzentrationen in Innenräumen im Sommer meist deutlich geringer sind als im Winter, können Messungen im Sommer zu einer Unterschätzung der Radonbelastung führen. Diese Art der Messung ist daher hauptsächlich für die Übergangssaison (Herbst und Frühling) geeignet.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Radonbelastung schnell abzuschätzen:

Zum einen können Kurzzeitexposimeter genutzt werden. Die Messung ist kostengünstig, und ganz einfach selbstständig durchführbar. Das Rapidos® Kurzzeitmessgerät liefert das schnellste, zuverlässige Ergebnis. Die Messung sollte mindestens 10 Tage dauern und zwischen Oktober und April begonnen werden.

Hier können Sie das Rapidos® Kurzzeitmessgerät kaufen und damit ganz einfach und selbstständig die Messung durchführen.

Des Weiteren sind aktive Messungen eine Möglichkeit die Radonbelastung schnell abzuschätzen. Je nach Gerät kann hiermit bei erhöhten Werten auch direkt die Ursache ermittelt und das weitere Vorgehen geplant werden kann. Hierfür ist die Messung durch eine Radonfachperson nötig.

Gerne bieten wir Ihnen diesen Service an. Bei Interesse melden Sie sich bitte hier. Wir kommen dann auf Sie zurück.

Ermittlung der Ursache für erhöhte Radonkonzentrationen

Die Ursachenermittlung kann ausschließlich mit einem sogenannten aktiven „Sniffing-Messgerät“ ermittelt werden und muss durch eine Radonfachperson erfolgen. Sie ist essentiell um effektive, zielgerichtete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Gerne bieten wir Ihnen diesen Service an. Bei Interesse melden Sie sich bitte hier. Wir kommen dann auf Sie zurück.

Überprüfung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen

Zu diesem Zeitpunkt werden Sie einen Radonfachberater an Ihrer Seite haben, der Sie zur Wahl und zum Vorgehen bei der Wirksamkeitsüberprüfung unterstützen wird. Grundsätzlich wird hier eine Kurzzeitmessung empfohlen. So erhält man schnell ein Ergebnis und kann bei Problemen direkt handeln.

Zusätzlich wird eine Langzeitmessung empfohlen, da nur hierüber ein verlässlicher Wert über die langfristige Radonbelastung ermittelt werden kann.